Die Gospelchöre „Amazing Voices“ und „Swinging Chariot“ traten am Sonnabend gemeinsam auf Der Gospelchor „Swinging Chariot“ war extra aus Bonn für die Gospelnacht angereist.
HENNIGSDORF - Wenn von Gospel die Rede ist, fallen vielen Menschen spontan die schwarzen Glaubensgemeinschaften aus den USA ein. Doch auch hierzulande ist der Gospelgesang mittlerweile präsent. Wer sich von dieser mitreißenden Musik einen besseren Eindruck verschaffen wollte, war am Sonnabend in der katholischen Kirche „Zu den heiligen Schutzengeln“ in Hennigsdorf perfekt aufgehoben. Zwei Gospelchöre ließen dort ab 20 Uhr bekannte Gospel- oder Popsongs erklingen.

Quelle: Märkische Allgemeine, Neue Oranienburger Zeitung, 29.09.2008

 

DEN Anfang machten die „Amazing Voices“ (deutsch: die erstaunlichen Stimmen) aus Hohen Neuendorf. Unter der Leitung von Bernhard Grieser brachten die 32 Sänger und Sängerinnen die gut gefüllte Kirche in Stimmung. Nach einer kurzen Pause, in der kleine Speisen für eine Stärkung der Zuschauer sorgten, übernahm der Bonner Chor „Swinging Chariot“ (zu deutsch: swingender Himmelswagen) das Gesangsmikrofon. 18 Mitglieder waren für die Gospelnacht aus Nordrhein-Westfalen angereist.

Die Verbindung beider Chöre entstand dabei durch einen kleinen Zufall. „Wir haben eine Sängerin bei uns, die aus Bonn stammt. Irgendwann gab es die Idee, dass man mal etwas zusammen machen könne“, erzählte Chorleiter Bernhard Grieser der „Amazing Voices“. Vor einem Jahr waren so die Hohen Neuendorfer bereits in Bonn zu Gast. Für den Rückbesuch fehlte allerdings die passende Kirche. Nach kurzer Suche entschied man sich für Hennigsdorf. „Die Chöre sind natürlich bei uns gern willkommen“, sagte Pfarrer Matthias Brühe zu der Veranstaltung in seiner Gemeinde. Schließlich hat der Gospelgesang auch einen engen Bezug zur Religion.

 

Der Gospelchor „Swinging Chariot“ war extra aus Bonn für die Gospelnacht angereist.
FOTO: Max ZIMMERMANN